Holland 2019

Amsterdam

Amsterdam, eine der vielen Städte, die sich Venedig des Nordens nennen, neben z.B. Kopenhagen und Stockholm. Auf Amsterdam trifft das wegen der vielen Grachten mit einer Gesamtlänge von 100 km wirklich zu. Mit Bus und U-Bahn waren wir in 40 Minuten direkt am Haupbahnhof von Amsterdam. Dass Amsterdam natürlich von Touristen überlaufen ist, darauf waren wir eingestellt. Dass es aber so katastrophal war, das hatten wir nicht erwartet. In Venedig z.B. kann man den Touristenströmen gut ausweichen, wenn man aus dem Bereich Markusplatz - Rialtobrücke - Canale Grande rausgeht. Hier geht das nicht. Zudem teilen sich Fussgänger, Radfahrer, Pkw und Lkw die Strassen längs der Grachten, ich empfand das fast schon als Spießrutenlaufen, Tina ist da weniger empfindlich. Wenn man das Tohuwabohu ausblendet, ist es eine schöne Stadt, mit sehr gepflegen alten Häusern entlang der Grachten. Da die Häuser früher nach der Breite am Wasser besteuert wurden, haben die Leute schmal, hoch und nach hinten gebaut. Das führte so weit, dass die Treppenhäusern so eng waren, dass man bei Ein- und Auszug die Möbel durch die Fenster über einen Flaschenzug raus und rein brachte. Teilweise waren die Giebel, an denen die Flaschenzüge hingen, nach vorne geneigt, um das Rauf- und Runterlassen zu erleichtern. Viele wichen daher auf Hausboote aus. Heute kostet eine Hausboot in Amsterdam ca. eine Million €, in der Amstel ca. 1,5 Mio. Man kauft nämlich das Wasser, das die Bootsfläche einnimmt, mit. An Sehenswürdigkeiten haben wir nur die Oude Kerk (alte Kirche) angeschaut. 12 € Eintrit für wenig Kirche und viel Baustellenlärm wegen Renovierung in der Kirche. Vor dem Anne-Frank Haus und Madame Tussauds waren lange Schlangen, das haben wir uns gespart. Nach einem schönen Mittagessen gingen wir zurück zum Bahnhof, von wo aus wir per Schiff eine Rundfahrt durch die Grachten antraten. Die Fahrt war sehr informativ, allerdings würden wir beim nächsten Mal vorab eine Tour bei einem der vielen kleinen Anbieter, die mit offenen Booten fahren, buchen. Diese Boote können auch in die kleinen Grachten fahren, im Gegensatz zuden großen Pötten, mit denen wir fuhren. Nach einem langen Tag gings dann zurück zu unserm WOMO. Fazit:Amsterdam ist sicher eine Reise wert, aber die kleinen holländischen Städtchen mit wenig Touristen liegen uns mehr. Der Tip mit Bus und U-Bahn war gut. In Amsterdam sieht man nur alte Drahtesel und selbst die sind mit massiven Ketten und Schlössern gegen Diebstahl gesichert.

Letzter Update: 09.07.2019
 

Nicht die Zeit, sondern die Windrichtung
Der Kopf ist eine Kerze
     
Fahrradparkhaus
     
Flaschenzüge
     
Schaukel in 80 m Höhe, über dem Wasser
     
     
     
     
                   

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